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Hitlers Religion oder Atheismus

Hitlers Religion oder Atheismus

Es scheint sogar unter einigen Historikern und sogar in diesem Forum eine unklare Herangehensweise an Hitler und seine Religion zu geben oder das Fehlen einer klaren Geschichte, die Hitlers religiöse Ansichten begründet? Ich bin mir seiner öffentlichen Äußerungen seines Christentums und seiner Verwendung des Christentums als Quelle für seinen Hass auf Juden bewusst Kirche aus dem Reich gibt es Beweise dafür oder dagegen? Artikel hier


Hitler glaubte definitiv an eine Form von Gottheit und glaubte auch, dass Gott ihn auf die Erde schickte, um sie zu regieren und die Juden und andere "niedere Menschen" loszuwerden.

Gerade der völkisch gesinnte Mensch hat die heilige Pflicht, jeder in seiner Konfession, die Menschen dazu zu bringen, nicht mehr nur oberflächlich über Gottes Willen zu reden, sondern Gottes Willen tatsächlich zu erfüllen und Gottes Wort nicht entweihen zu lassen. Denn Gottes Wille gab den Menschen ihre Form, ihr Wesen und ihre Fähigkeiten. Jeder, der sein Werk zerstört, erklärt der Schöpfung des Herrn, dem göttlichen Willen, den Krieg. - Adolf Hitler, Mein Kampf Bd. 2 Kapitel 10

Er wurde katholisch erzogen und nutzte das Christentum und die katholische Kirche zu seinem Vorteil, aber es ist nicht klar, ob er selbst als katholisch oder christlich galt oder dies nur nutzte, um die Kontrolle über die Menschen zu übernehmen. Hitler war definitiv kein Atheist, aber wir sind uns nicht sicher, ob er Christ war oder an eine andere Form von Gottheit glaubte.

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Wenn Sie eine objektivere Analyse wünschen, schauen Sie hier. Was waren Hitlers religiöse Ansichten? und war Hitler hier Katholik, Atheist oder sonstwie? Vom Ende Wenn es möglich ist, auf ein so komplexes Thema zu schließen, scheint Hitler weder Atheist noch Katholik gewesen zu sein.


Ich sehe Adolf Hitler eher in einer materialistischen als in einer religiösen Tradition. Er schien weitgehend instrumentelle, säkularistische Ansichten über Religionen zu vertreten, und aus dieser Perspektive hatte er gelegentlich auch über die jüdische Religion quasi-Güte zu sagen. Das folgende Zitat (aus Brigitte Hamanns Hitlers Wien: Die Lehre eines Diktators) stammt aus einer Mitteilung Hitlers an Otto Wagener aus dem Jahr 1930:

Durch Moses erhielt das jüdische Volk eine Lebens- und Lebensregel, die zu einer Religion erhoben wurde, die ganz auf das Wesen der eigenen Rasse zugeschnitten war und einfach und klar, ohne Dogmen und zweifelhafte Glaubensregeln, nüchtern und absolut realistisch enthält, was der Zukunft und der Selbsterhaltung der Kinder Israels dienen. Alles ist auf das Wohl des eigenen Volkes ausgerichtet, nichts auf die Rücksichtnahme auf andere… diese unglaubliche Kraft der Rassenerhaltung der Juden müssen wir wohl mit Bewunderung anerkennen.

Vielleicht war seine eigene Religion (wenn es eine gab) eine seltsame Mischung, z.B. von germanischen (wie in Nibelungen), christlichen (wie in seiner Heimatkultur), hinduistischen (wie in arischen und vedischen Traditionen) und buddhistischen (vielleicht wie in früheren Kommentaren) Fragmenten. Insgesamt denke ich, dass dies eine Frage ohne eine klare einzige Antwort ist.


Hitler wurde katholisch getauft. Sein ganzes Leben lang besuchte er die Gottesdienste. Er versuchte erneut, den Glauben zu ändern und sagte immer, er sei katholisch.

Trotzdem war sein Glaube nicht so aufrichtig. Er war sich beispielsweise bewusst, dass die katholische Lehre wissenschaftlichen Tatsachen widerspricht (Zitat aus Mein Kampf):

Auch hier hat uns die katholische Kirche eine Lektion zu erteilen. Obwohl manchmal, und oft ganz unnötig, sein dogmatisches System steht im Widerspruch zu den exakten Wissenschaften und zu wissenschaftlichen Entdeckungen, es ist nicht geneigt, eine Silbe seiner Lehren zu opfern. Sie hat zu Recht erkannt, dass ihre Widerstandskraft geschwächt wird, wenn sie mehr oder weniger doktrinäre Anpassungen an die vorübergehenden Schlussfolgerungen der Wissenschaft vornimmt, die in Wirklichkeit immer schwanken. Und so hält es an seinen festen und feststehenden Dogmen fest, die allein dem ganzen System den Charakter eines Glaubens verleihen können. Und deshalb steht sie heute fester denn je. Wir können prophezeien, dass er als fester Pol inmitten flüchtiger Phänomene immer mehr Menschen anziehen wird, die blindlings an ihm hängen, je schneller der Rhythmus sich ändernder Phänomene um ihn herum ist.

Er bewunderte den christlichen Fanatismus:

Die Größe des Christentums lag nicht in versuchten Kompromissverhandlungen mit ähnlichen philosophischen Meinungen der Antike, sondern in seinem unerbittlichen Fanatismus im Predigen und im Kampf für seine eigene Lehre.

Er bedauerte die christlichen Methoden etwas:

Jeder von uns mag es heute bedauern, dass mit dem Aufkommen des Christentums zum ersten Mal ein spiritueller Terror in die viel freiere Antike eingeführt wurde, aber es ist nicht zu leugnen, dass die Welt seitdem von dieser Art durchdrungen und beherrscht wird von Nötigung und dass Gewalt nur durch Gewalt und Terror durch Terror gebrochen wird.

Er glaubte, dass es keinen grundlegenden Unterschied zwischen katholischem und protestantischem Glauben gebe:

Die beiden christlichen Konfessionen sehen der Entweihung und Vernichtung eines edlen und einzigartigen Geschöpfes, das der Welt als Gnadengeschenk Gottes geschenkt wurde, gleichgültig zu. Für die Zukunft der Welt ist es jedoch egal, welcher der beiden über den anderen triumphiert, der Katholische oder der Protestant.

Zusammenfassend können wir sagen, dass er ein praktizierender Katholik war, der zwar an Gott glaubte, aber nicht an jedes christliche Dogma glaubte, das der aktuellen Wissenschaft widersprach.


Hitlers Religion: War der Nazi-Diktator ein Atheist, Christ oder etwas anderes?

Die religiösen Überzeugungen von Adolf Hitler werden häufig als christlich oder atheistisch missverstanden. Ein Blick auf seine eigenen Worte offenbart eine komplizierte Wahrheit.

Da es so schwierig ist, genau zu bestimmen, was Hitlers Religion war, könnte es scheinen, dass seine Religion historisch belanglos war.

Hoffentlich bringt diese Studie über Hitlers Religion jedoch Licht in eine Reihe wichtiger Fragen. Erstens prägte seine Antichristenheit offensichtlich die Verfolgung der christlichen Kirchen im Dritten Reich. Zweitens half seine religiöse Heuchelei, seine Fähigkeit zu erklären, eine breite Wählerschaft anzusprechen. Drittens erfüllte ihn sein Vertrauen, dass sein Gott seine Bemühungen und Willenskraft belohnte, zusammen mit seinem Sinn für die göttliche Sendung Hoffnung, auch in hoffnungslosen Umständen. Dies hilft uns zu verstehen, warum er bis zum Schluss so optimistisch war, als es viel früher hätte klar sein müssen, dass das Spiel aus ist.


War Hitler ein Christ? Historiker sagen Nein

Von James Bishop| Viele Atheisten behaupten, Hitler sei Christ gewesen und seine Taten seien ein Akt des christlichen Fundamentalismus. Böse Bibel, eine atheistisch-fundamentalistische Website, behauptet: „Die Geschichte wird derzeit von Millionen von Christen verzerrt, die lügen, um uns glauben zu lassen, dass der Holocaust keine christliche Tat war.“

Dann lassen Sie uns das gebührend anhören. War Hitler ein Christ? In einer seiner Reden, die er 1922 hielt, sagte Hitler sogar: „Meine Gefühle als Christ weisen mich auf meinen Herrn und Heiland als Kämpfer hin.“

Der amerikanische Politkommentator Dinesh D’Souza zeigt sich sehr kritisch gegenüber antireligiösen Kritikern, die Hitler als Christ bezeichnen: „Die Armut des atheistischen Arguments wird bei ein wenig Prüfung deutlich. Was beweist es, dass Hitler katholisch erzogen wurde? Stalin wuchs in der orthodoxen Kirche auf. Mao wurde als Buddhist erzogen. Viele Menschen lehnen ihre religiöse Erziehung ab.

Hitler lehnte das traditionelle Christentum, in dem er aufgewachsen war, vehement ab. Während seines Aufstiegs an die Macht brauchte er die Unterstützung des deutschen Volkes, meist christlich, meist lutherisch, und er versuchte gelegentlich, diese Rhetorik wie Ich tue die Herrenarbeit zu versuchen und zu sichern. Diese Rhetorik ist unter atheistischen Schriftstellern ein gängiges rhetorisches Mittel.

Nietzsche zum Beispiel verglich sich regelmäßig mit Jesus und betitelte sogar eines seiner Bücher Ecce Homo (siehe den Mann, ein biblischer Hinweis auf Christus). Aber kein intelligenter Nietzsche-Leser kann daran zweifeln, dass er ein tollwütiger Atheist war, ebenso wie Hitler. Man sollte politischen Opportunismus nicht mit persönlicher Überzeugung verwechseln. Es überrascht nicht, dass Hitler sich auf den Tod Christi durch die Juden berief, um christliche Unterstützung für seine (säkulare und rassische, nicht religiöse) antisemitische Agenda zu erbitten.“

Wie D’Souza behauptet, wurde Hitler von seiner katholischen Mutter und seinem antiklerikalen Vater als Christ erzogen, aber im späteren Leben verachtete er das Christentum und war bereit, Konflikte mit Kirchen aus politischer Sensibilität hinauszuzögern (1) . Laut einem seiner Handlanger, Albert Speer, hatte Hitler „keine wirkliche Bindung“ zum Christentum (2) .

Die Historiker Ian Kershaw, Alan Bullock und Joachim Fest argumentieren, dass Hitler aggressiv antichristlich war, was in bestätigt wird Hitlers Tischgespräch, Goebbels Tagebücher, und die Memoiren von Speer.

Sogar Goebbels behauptet, Hitler „hasste das Christentum, weil es alles Edle der Menschheit lahmgelegt hat“. (‘Die Goebbels-Tagebücher.“) Darüber hinaus glaubt ein erheblicher Teil der Historiker an dieser Stelle, dass es tatsächlich Hitlers Absicht war, das Christentum auszurotten (3) .

Der Historiker Alan Bullock, weithin bekannt für seine Biographie, die er über Hitler verfasst hat, schreibt: „Wenn der Krieg vorbei ist, hat [Hitler] sich selbst versprochen, den Einfluss der christlichen Kirchen auszurotten und zu zerstören, aber bis dahin würde er vorsichtig sein.“ (4) . Shirer fügt hinzu, dass „unter der Führung von Rosenberg, Bormann und Himmler – unterstützt von Hitler – das Nazi-Regime beabsichtigte, das Christentum in Deutschland zu zerstören, wenn es konnte, und das alte Heidentum der frühen germanischen Stammesgötter und das neue Heidentum der Nazi-Extremisten“ (5) .

Anders als die Sowjetunion trat Hitlers Regime jedoch nicht öffentlich für den Staatsatheismus ein, sondern versuchte, den Einfluss des Christentums auf die Gesellschaft zu verringern. Hitler war wohl auch kein Atheist, da er sich anderswo nie so in der Öffentlichkeit präsentieren würde. Der Historiker Richard Evans behauptet jedoch, Hitler habe wiederholt behauptet, der Nationalsozialismus sei eine säkulare, auf Wissenschaft gegründete Ideologie.

In einigen seiner Reden klingt Hitler eindeutig wie ein hingebungsvoller Christ, und wie oben erwähnt, würde er sogar sagen, dass seine „Gefühle als Christ mich auf meinen Herrn und Heiland als Kämpfer hinweisen“. Seine pro-christlichen Erklärungen scheinen jedoch leicht zu erklären, wie Laurence Rees feststellt:

„Die überzeugendste Erklärung für diese Aussagen ist, dass Hitler als Politiker einfach die praktische Realität der von ihm bewohnten Welt erkannt hat …

Hätte Hitler sich oder seine Bewegung zu sehr vom Christentum distanziert, wäre es kaum vorstellbar, wie er jemals bei einer freien Wahl erfolgreich gewesen sein könnte“ (7) .

Ähnlich vergeblich erklärt D'Souza: „Während der Zeit seines Aufstiegs an die Macht brauchte er die Unterstützung des deutschen Volkes, meist christlich, meist lutherisch, und er benutzte gelegentlich eine Standardrhetorik wie Ich tue die Arbeit des Herrn, um zu versuchen, und Sichern Sie dies… Als Hitler und die Nazis jedoch an die Macht kamen, verurteilten sie das Christentum und starteten einen rücksichtslosen Versuch, das traditionelle Christentum zu unterwerfen und zu schwächen.“

Hitler war sicherlich kein Christ. Er nutzte das Christentum ganz klar als Sprungbrett, um die vielen Christen in Deutschland zu unterstützen, zielte jedoch später darauf ab, die christliche Religion auszurotten. Als seine Macht zunahm, wurde er „den Kirchen zunehmend feindlich gesinnt“ und war antichristlich.

Und wir dürfen nicht vergessen, wir beurteilen einen Baum nur seine Früchte. Diejenigen, die an einem langfristigen Mord festhalten, sind keineswegs wiedergeboren und daher keine echten Nachfolger Jesu. Jesus sagt, dass diejenigen, die mich lieben, meine Gebote halten, und wir können sicher sein, dass ausgerechnet Hitler die Gebote Jesu nicht gehalten hat.


Das Einstein-Bohr-Erbe: Können wir jemals herausfinden, was die Quantentheorie bedeutet?

Die Quantentheorie hat seltsame Implikationen. Der Versuch, sie zu erklären, macht die Dinge nur noch seltsamer.

  • Die Verrücktheit der Quantentheorie widerspricht dem, was wir in unserem Alltag erleben.
  • Quantenverrücktheit führte schnell zu einer Spaltung in der Physik-Gemeinde, jede Seite wurde von einem Giganten verteidigt: Albert Einstein und Niels Bohr.
  • Wie zwei kürzlich erschienene Bücher zeigen, die gegensätzliche Ansichten vertreten, tobt die Debatte noch fast ein Jahrhundert danach. Jede "Auflösung" ist mit einem hohen Preisschild verbunden.

Albert Einstein und Niels Bohr, zwei Giganten der Wissenschaft des 20. Jahrhunderts, vertraten sehr unterschiedliche Weltanschauungen.

Für Einstein war die Welt letztlich rational. Die Dinge mussten einen Sinn ergeben. Sie sollten quantifizierbar und ausdrückbar sein durch eine logische Kette von Ursache-Wirkungs-Interaktionen, von dem, was wir in unserem täglichen Leben bis in die Tiefen der Realität erfahren. Für Bohr hatten wir kein Recht, eine solche Ordnung oder Rationalität zu erwarten. Die Natur muss auf ihrer tiefsten Ebene keiner unserer Erwartungen an einen wohlerzogenen Determinismus folgen. Die Dinge konnten seltsam und nicht deterministisch sein, solange sie eher dem entsprachen, was wir erwarten, wenn wir von der Welt der Atome in unsere Welt der Bäume, Frösche und Autos reisten. Bohr teilte die Welt in zwei Bereiche, die bekannte klassische Welt und die unbekannte Quantenwelt. Sie sollten sich ergänzen, aber mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften.

Die beiden Wissenschaftler haben jahrzehntelang über den Einfluss der Quantenphysik auf die Natur der Realität gestritten. Jeder hatte Gruppen von Physikern als Anhänger, allesamt Giganten. Zu Einsteins Gruppe von Quantenverrücktheitsleugnern gehörten die Quantenphysik-Pioniere Max Planck, Louis de Broglie und Erwin Schrödinger, während zu Bohrs Gruppe Werner Heisenberg (der Ruhm der Unschärferelation), Max Born, Wolfgang Pauli und Paul Dirac gehörten.

Fast ein Jahrhundert später tobt die Debatte weiter.


War Hitler ein Christ, ein Atheist oder keiner von beiden?

Ein neues Buch befasst sich mit der kontroversen – und komplizierten – Frage der religiösen Ansichten Adolf Hitlers.

Bilder von Adolf Hitler sind in diesem Aktenfoto vom 31. August 2015 auf einem Kunstfestival in Weimar zu sehen. (ZNS-Foto/Sebastiana Kehnert, EPA)

Mehr als sieben Jahrzehnte nach seinem Selbstmord spielt Adolf Hitler weiterhin eine überraschend prominente Rolle in Amerikas Kulturkriegen. In Debatten über die gesellschaftliche und öffentliche Rolle der Religion zitieren sowohl Christen als auch Säkularisten gern das Beispiel Hitlers – dessen Name eher für menschliche Verderbtheit steht als vielleicht der anderer – als Beispiel für die Übel der Religion oder der Irreligion. Wie ist es möglich, dass Hitler weiterhin als Christ oder Atheist abgestempelt wird, zwei völlig widersprüchliche Positionen, oft von gut informierten Leuten? In seinem aufschlussreichen und gut argumentierten neuen Buch Hitlers Religion: Die verdrehten Überzeugungen, die das Dritte Reich antreiben , argumentiert der Historiker Richard Weikart überzeugend, dass Hitler keines von beiden war und dass er als geschickter Politiker oft sich gegenseitig ausschließende Erklärungen abgegeben hat, um an verschiedene Bereiche der deutschen Gesellschaft zu appellieren.

„Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen“, sinnierte Seneca. Weikarts Buch macht deutlich, dass Hitler wahrscheinlich zustimmen würde. Ausgehend von einer Vielzahl englischer und deutscher Quellen – wie Hitlers Radioansprachen und Erklärungen für die Nazipresse – zitiert Weikart viele widersprüchliche Aussagen Hitlers über die Religion, von denen einige ihn als antireligiös bezeichnen, andere „den Allmächtigen“ loben und manchmal sogar Christentum. Denn Hitler war weniger an der Wahrhaftigkeit der Religion als an ihrem politischen Nutzen interessiert. Weikart stellt beispielsweise fest, dass Hitler den starken Antisemitismus Martin Luthers zwar billigte, den Vater der Reformation jedoch letztlich wegen der Zerschlagung der deutschen Einheit ablehnte. Mit anderen Worten, Hitlers Einschätzung Luthers hatte nichts mit dessen Lehre von der alleinigen Rechtfertigung durch den Glauben oder seiner Herangehensweise an die Bibel zu tun, sondern beruhte allein auf den politischen Folgen seines Bruchs mit der katholischen Kirche.

Ebenso hat Hitler seine Aussagen zur Religion häufig auf verschiedene Bereiche der deutschen Gesellschaft zugeschnitten. Da die deutsche und österreichische Gesellschaft zwischen 1933 und 1945 immer noch überwiegend christlich war (gespalten in Lutheraner und Katholiken), gab Hitler – der in Weikarts Worten „ein religiöses Chamäleon, ein typisch religiöser Heuchler“ war – Erklärungen ab, die die christlichen Wurzeln Deutschlands lobten um seine Anhänger nicht zu entfremden. Als versierter Gelehrter der deutschen Geschichte stellt Weikart fest, dass der Pragmatismus seit Jahren den Umgang mit dem Christentum vieler Deutscher prägt, und auch heute noch ist es nicht ungewöhnlich, dass Deutsche, die den Glauben an das transzendente Reich längst aufgegeben haben, immer noch die Kirchensteuer zahlen, um ihre Kinder zu sichern Spot s in renommierten katholischen Schulen s .

Weikart macht jedoch deutlich, dass Hitlers prochristliche Äußerungen kaum mehr als ein Lippenbekenntnis gegenüber seinen kirchlichen Wählern waren. Obwohl Hitler im historisch katholischen Österreich geboren und aufgewachsen war, verlor er früh seinen Glauben an die Kirche. Weikart schreibt, der junge Adolf sei ein rebellischer Schüler gewesen, der sich häufig mit seinem Religionslehrer an der Oberstufe stritt und sich im Unterricht oft über das Christentum lustig machte. Weikarts ausgezeichnete Deutschkenntnisse werden deutlich, wenn er anmerkt, dass in mein Kampf und in der privaten Korrespondenz benutzte Hitler häufig den Begriff Pfaffe , ein abfälliger deutscher Begriff für einen Priester, um sich auf Geistliche zu beziehen. Hitlers seit langem etablierter Antiklerikalismus zeigte sich auch nach seiner Machtübernahme, als Goebbels' Propagandamaschine das katholische Priestertum als von sexuellen Perversen dominiert porträtierte (Nebenbei, kommt Ihnen diese Taktik bekannt vor?).

Tatsächlich waren Hitlers wirkliche Ansichten über das Christentum so bizarr, dass sie in ihrer fantasievollen Exzentrik tatsächlich amüsant wären, wenn sie nicht Teil der Weltsicht eines Psychopathen wären, dessen völkermörderische Politik 11 Millionen Zivilisten tötete und den blutigsten Krieg aller Zeiten entfesselte Geschichte. Weikart schreibt, dass Hitler wie sein Lieblingsphilosoph Nietzsche das Christentum nicht mochte, aber die Gestalt Jesu Christi bewunderte. Nach Hitlers Ansicht war Jesus selbst ein Römer oder Grieche (Hitler glaubte, dass die alten Griechen und Römer die Vorläufer der nordischen „Herrenrasse“ waren), die von den perfiden Juden getötet wurden.

Hitlers Religion ist auch ein lesenswertes Werk der Geistesgeschichte. Es ist ziemlich bezeichnend, dass nach Weikarts Bericht während des Ersten Weltkriegs viele deutsche Soldaten Bibelexemplare mit sich führten, Hitler jedoch eine fünfbändige Sammlung von Schopenhauers Werken in die Schützengräben brachte. Weikart argumentiert, Hitler habe sich zwar wenig um die Evangelien gekümmert, sei aber von vier deutschen Denkern zutiefst beeinflusst worden: dem Antisemiten Schopenhauer, Kant, Hegel und insbesondere Nietzsche. Neben der jahrzehntelangen Debatte um Hitlers religiöse Ansichten leistet Weikart auch einen wichtigen Beitrag zur ebenso strittigen wie endlosen Debatte unter Philosophen und Geisteshistorikern über Hitlers Verschuldung gegenüber Nietzsche. Weikart argumentiert überzeugend, dass Hitler, während Hitler die Philosophie Nietzsches zweifellos selektiv verwendet hat, bestimmte Aspekte der Weltanschauung des Philosophen zu ihrem logischen Abschluss führte. Dies galt insbesondere im Fall von Hitlers Euthanasie-Programm, dass die Tatsache, dass die ersten Opfer des Nationalsozialismus psychisch Kranke oder alte Deutsche oder Menschen mit Behinderungen waren, deutlich mit Nietzsches Abscheu gegen die Schwachen und Leidenden nachspürt. Unterdessen ist die Charakterisierung der Nazi-Propaganda von Juden, Zigeunern, Slawen, Schwarzen und anderen S as Untermenschen– „Untermenschen“ – war ein offensichtlicher Hinweis auf Nietzsches Konzept des Übermenschen Übermensch .

Hitlers Religion einen kurzen Überblick über die Verfolgung der christlichen Kirchen durch das nationalsozialistische Deutschland aus Weikarts Buch enthält, ist klar, dass die katholische Kirche stärker ins Visier genommen wurde als die Lutheraner. Nach der Machtübernahme in Deutschland liquidierten die Nazis die katholische Zentrumspartei (obwohl Weikart dies nicht erwähnt, es ist erwähnenswert, dass Georg Ratzinger, der Onkel des zukünftigen Papstes Benedikt XVI., Abgeordneter der Zentrumspartei war) und die katholische Jugend aufgelöst Organisationen , Zeitungen und Bürgerorganisationen . Weikart erwähnt kurz die Internierung von Tausenden von Priestern im KZ Dachau, obwohl man sich dies gerne genauer wünschen würde. Die Geschichte der Inhaftierung von mehr als 2.000 Priestern aus ganz Europa im ältesten Konzentrationslager der Nazis muss besser bekannt sein, da sie eine anschauliche Darstellung von Hitlers Verachtung des Christentums ist.

Weikart bringt auch eine wichtige Perspektive in die Debatte über das Verhältnis zwischen dem traditionellen christlichen Antijudaismus und dem Antisemitismus Nazi-Deutschlands ein. Weikart beschönigt nichts und stellt richtig fest, dass die christlichen Kirchen eine lange Geschichte der Verachtung der Juden und des Judentums hatten (wobei erwähnt werden sollte, dass parallel zu dieser Tradition auch eine christliche Unterstützung für die Juden Jahrhunderte vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil bestand: im Mittelalter beispielsweise verurteilten zahlreiche Päpste, beginnend mit Innozenz IV. im Jahr 1247, den Mythos der Blutverleumdung, der oft zu antisemitischer Gewalt in ganz Europa führte). Er zeigt jedoch auf brillante Weise, wie sich der christliche Antijudaismus vom nationalsozialistischen Antisemitismus unterschied.

Ersteres, bemerkt Weikart, bezog sich auf theologische Fragen. Er stellt fest, dass jüdische Konvertiten zum Christentum von den christlichen Kirchen nicht anders behandelt wurden als andere Christen.

Darüber hinaus schreibt Weikart, dass die christlichen Kirchen das Judentum zwar jahrhundertelang verachteten, aber gleichzeitig die Liebe zum Nächsten ungeachtet seiner Herkunft predigten. Wie der heilige Paulus in Galater 3,28 sagt: „Es gibt weder Juden noch Griechen, es gibt weder Sklaven noch Freie, es gibt nicht Mann und Frau, denn ihr seid alle eins in Christus Jesus. „Hitlers Antisemitismus hatte jedoch nichts mit Religion zu tun und bezog sich ausschließlich auf die Rasse. Tatsächlich hasste Hitler die christlichen Kirchen, weil sie sich weigerten, Juden nach ihrer Taufe als solche zu sehen. Für Hitler war ein Jude ein Jude, unabhängig von seiner Zugehörigkeit zu einer Kirche. Weikarts Buch würde bereichert, wenn er einen Überblick über die unterschiedlichen Reaktionen der christlichen Kirchen – sowohl in Deutschland als auch in den von ihr besetzten Ländern während des Krieges – auf die Verfolgung und spätere Abschlachtung der Juden durch das Dritte Reich geben würde.

Was glaubte Hitler dann? Weikart schreibt überzeugend, dass Adolf Hitler ein Pantheist war, obwohl es keine Beweise dafür gibt, dass er den Begriff explizit auf sich selbst angewendet hat. Hitler liebte es, Zeit in der Natur zu verbringen, und sprach oft austauschbar von Natur und Gott. Hitler glaubte, dass die Welt von der Natur gewollt und geordnet sei, der er göttliche Eigenschaften gab. Hitlers Weltanschauung war jedoch eher einer materialistischen Ehrfurcht vor der Ordnung des Universums als dem mystischen Panentheismus. Während Hitler die Natur als Gott ansah, ließ seine Weltanschauung wenig Raum für das Übernatürliche. Hitler zum Beispiel glaubte nicht an ein Leben nach dem Tod, wie die meisten Leute den Begriff verstehen. Seine Vorstellung vom Jenseits war vielmehr, dass die kollektive Erinnerung an die Größe einer Nation in der Geschichte weitergegeben wird. Weikart weist darauf hin, dass im Deutschen zwar alle Substantive groß geschrieben werden, aber englische Übersetzungen von Mein Kampf- einschließlich der als „Offizielle Nazi-Übersetzung“ in Rechnung gestellte konsequent übersetzen Natur als „Natur“ mit einem großen „N“. Tatsächlich leitete Hitler seinen Antisemitismus nach Weikarts Ansicht teilweise aus dem rassistischen, pseudobiologischen Sozialdarwinismus des deutschen Biologen Ernst Haeckel ab.

Überraschend ist jedoch, dass Weikart Hitlers Vegetarismus überhaupt nicht erwähnt. So wie die SS in Konzentrationslagern oder durch Massenerschießungen Millionen tötete, unterhielt Hitler seine Dinnergäste oft mit ekelerregenden, eindringlichen Beschreibungen des Geschehens in Metzgereien und Fleischverarbeitungsbetrieben.

Bei all seinen vielen wichtigen Beiträgen zur Geistesgeschichte, Hitlers Religion hat ein paar Mängel, die beachtet werden sollten. Zum Beispiel schreibt Weikart fälschlicherweise, dass Hitlers Vorstellung von der Volk "könnte sogar all diejenigen mit nordischen Rassenmerkmalen bedeuten, selbst wenn sie ethnisch dänisch oder holländisch oder norwegisch oder polnisch waren." Dieser Fehler ist ziemlich auffällig. Während die Dänen, Niederländer und Norweger zweifellos germanische Nationen sind, sind es die slawischen Polen eindeutig nicht. In der NS-Ideologie sollten Polen und die Sowjetunion überrannt und in Lebensraum , oder Wohnzimmer, für deutsche Kolonisten. Die Polen sollten ausgerottet oder zu Sklavenarbeitern für die „Herrenrasse“ gemacht werden. Dieser Fehler ist insofern auffallend, als Weikart später im Buch selbst die äußerst brutale Verfolgung der katholischen Kirche Polens durch Nazideutschland feststellt. Das polnische Institut für Nationales Gedenken schätzt, dass mindestens 2,5 Millionen nichtjüdische Polen von Nazi-Deutschland ermordet wurden. Nach den Juden waren ethnische Polen die zweitgrößte Gruppe von Hitlers Opfern.

In der Einleitung zu seinem Buch stellt Weikart fest, dass Papst Benedikt XVI. schrieb, dass Benedikt als ehemaliges Hitlerjugend-Mitglied Mutter hätte behalten sollen. Das Problem ist nicht, dass dies falsch ist, sondern dass Weikart dies unkommentiert lässt. Es ist ein großes Public-Relations-Fiasko der katholischen Kirche, dass das Bild der „Hitlerjugend Ratzinger“ fortbesteht und nicht das des heldenhaften Mannes, der sein Leben riskierte und den Nationalsozialismus ablehnte. Tatsächlich war der zukünftige Papst Mitglied der Hitlerjugend. Es ist jedoch nicht allgemein bekannt, dass alle deutschen Jugendlichen zu Pflichtmitgliedern der Organisation ernannt wurden und der junge Joseph Ratzinger aus ihr desertierte. Dies war ein mutiger Akt des Trotzes, als wäre er erwischt worden, wäre er wahrscheinlich erschossen worden und die Welt würde nie mit dem Pontifikat von Benedikt XVI. gesegnet sein. (Es ist bezeichnend, dass die Mainstream-Medien dem deutschen Schriftsteller Günter Grass – einem großartigen Schriftsteller, aber einem fehlerhaften Mann – viel nachsichtiger waren, als er 2006, nachdem er seine Landsleute sechs Jahrzehnte lang aufgefordert hatte, mit ihrer Nazi-Vergangenheit zu rechnen, offenbarte, dass er es war als Jugendlicher freiwilliges Mitglied der Waffen-SS.)

Dennoch, Hitlers Religion ist ein Werk von großer Bedeutung. Man kann hoffen, dass damit der Streit um Hitlers Religion endgültig beendet wird. Nach seiner Veröffentlichung wird der intellektuell ehrliche Atheist nicht mehr fälschlicherweise behaupten können, dass Hitler ein Christ war, während der intellektuell ehrliche Christ, der auf Genauigkeit bedacht ist, eine differenziertere Antwort geben muss als „Hitler hat nicht an Gott geglaubt. “ Das tat er, aber Hitlers Gott war dem Gott des Christentums sehr unähnlich.

Hitlers Religion: Die verdrehten Überzeugungen, die das Dritte Reich antreiben
von Richard Weikart
Regnery-Geschichte, 2016
Hardcover, 352 Seiten

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25 Kommentare

Adolf war Mitglied seines Pfarrchores und strebte nach dem Biographen William Shirer [Aufstieg und Fall des Dritten Reiches] das Priestertum an. Dieser Moment verging schnell und er war begeistert von Richard Wagner und der deutschen Heldenmythologie. Wagners Musik transportierte ihn mit Visionen nordischen Heldentums, dem Sieg über das Böse, das von den Göttern unterstützt wird. Shirer würde es Blutlust nennen im Sinne der Anbetung von allem Germanen. Als er seinen Aufstieg zur Macht begann, verkörperte seine Religion den Glauben an die unbezwingbare Überlegenheit des reinblütigen Ariers. Er sagte, wenn Sie Deutschland verstehen wollen, hören Sie auf Wagner. Himmler unterstützte Hitlers deutsche mythologische Fantasien, die die nordische Pseudomystik förderten. Das SS-Zentrum für Okkultismus befand sich auf der Wewelsburg, einem Renaissanceschloss im Dorf Wewelsburg [heute wird es als Symbol im Odinismus und Neonazismus und im Okkultismus verwendet]. Hitler erhielt auch okkulte Führung von Lanz von Liebenfels und hatte eine Vorliebe für prophetische Zeichen in den Sternen. Seine Religion kann als okkulte nordische Mythologie bezeichnet werden. Antithetisch zum Christentum, ein Antichrist Satanisch inspirierter Okkultismus. Msgr Leon Christiani, Autor von Evidence of Satan in the Modern World, glaubte, dass das deutsche Volk unter Hitler weitgehend [unwissentlich] vom Satanischen besessen war.

Es gibt widersprüchliche Geschichten über Adolf. Diesen jüngsten Bericht über seine antireligiöse Haltung im Unterricht, seinen Eintritt ins Priesterseminar, und ich habe auch gelesen, dass er in Österreich wegen männlicher Prostitution verhaftet wurde. Bis eine endgültige Biografie geschrieben ist, werden wir weiterhin unversöhnliche Geschichten über ihn lesen.

Ich konnte nie verstehen, warum Hitler Juden so sehr hasste oder warum es in meiner deutsch-irischen Familie einen Anschein von Antisemitismus gibt. Meine Tante konnte sich erinnern, dass es mehr Christen als Juden gab, die von Hitler getötet wurden. Ich erinnere mich, dass nur Juden durch die Seitengitter von Viehwaggons spähten, die sie in Todeslager brachten. Es gibt so viele Loyalitäten, die Hitler neben den beiden erwähnten haben könnte. Wen könnte das an dieser Stelle interessieren?

Der faule Antikatholik: “Hitler, Goerring, Himmler und Goebbels waren alle katholisch!”

Der faule Antisemit: “Trotzki, Kamenew, Sinowjew und Jegoda waren alle Juden!”

Idioten versäumen es zu fragen, was für Katholiken und Juden sie waren? Wie oft besuchten Hitler, Göring, Himmler und Goebbels die Messe und empfingen die Sakramente? Wenn sie in der Praxis katholisch waren, warum verfolgten sie dann brutal ihre eigene Kirche, ermordeten viele Priester und Nonnen und verurteilten ihren eigenen Glauben bitter?

Wie oft besuchten Trotzki et al. auch Tempelgottesdienste? Was waren das für “Juden”? Sie waren nicht mehr „jüdisch“, wie Stalin „russisch-orthodox“ oder ein ethnischer Georgier war. Diese sogenannten „jüdischen Bolschewiki“ verfolgten und verurteilten auch das Judentum – etwas, das die Antisemiten und die Linke oft ignoriert haben.

Katholische Identität ist für Katholiken und jüdische Identität gilt für Juden, etwas mehr als beispielsweise Republikaner für Republikaner. Catholics believe that baptism makes a mark on the soul which no action or inaction, however intentional and however sinful, can erase as for the children of Abraham, Isaac, and Jacob, no one gets to choose into what family he is born. Ananias and Sapphira were Christians, though not very good Christians Korah and Jeroboam were Jews, though not very good Jews.

Ask the same question about the catholic cardinals, and priests that have been found guilty of child and nun molestation. How much quality was in their Catholic faith?


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Hitler was an athest.
He was not a devout Catholic. He was a cynical neo darwinist atheist who banned Christianity after using state of the art technology to efficiently kill thousands of Catholic priests and the head of the Lutheran Church.
The first quote regarding the scourging was taken from Mien Kampf, Hitler's propoganda attempt to seduce a nominally Christian country to Naziism. That was written at a time when people were starving in the streets of Germany and looking to channel their desperation and anger.
The second quote to Engel was never uttered. Taken from Engel's supposed diaries, Engel admitted later his book was a hoax.
The Nazis began as the Thule society, a collection of atheists, neo pagans and satanists.
Satanism was very prominent in the SS culture. The Allies considered prosecuting the Nazis for Christian persecution after the War, but decided it would be duplicating their efforts, since they already had prosecutions going for the Holocaust. Germany never did fully return to faith.

I don't know why you would list wars as religious killing. Wars are always about resources, land, water, oil, etc, fought between gangs, tribes or cultures.
The stat you should be concerned with is the communists atheists murder of 125 million people in peacetime during the 20th century That's a conservative estimate but it represents the effort to promote an atheistic society..

"The best thing is to let Christianity die a natural death. When understanding of the universe has become widespread. Christian doctrine will be convicted of absurdity.
"Christianity has reached the peak of absurdity. And that's why someday its structure will collapse.
". the only way to get rid of Christianity is to allow it to die little by little.
"Christianity <is> the liar.
"We'll see to it that the Churches cannot spread abroad teachings in conflict with the interests of the State." (p 49-52)

Some of your examples were pre-20th Century rendering them useless (as you stated 20th century).

Though i totally agree, Religion does cause war and has throughout its long history killed alot more than any atheist.

And as that fucking comrade above said - the war's aint just thought by/for religion (even if the people carrying them out were religious). Vietnam was more about stopping the communist threat to the west.

the opening paragraph is surely right, but really, the rest is tired stuff. if you want to put your finger on individuals, cromwell, the popes who called the crusades, and the leaders of the arab conquests (don't know any names) were motivated by religion (and much else). but stalin studied in a seminary, yet bormann stated explicity that nazism and xianity were incompatible (and much else, there's this link which i wish had further cits but has no reason to be sympathetic to xianity). which column to put them in?

these were times in which everyone was a member of some sect - marx was baptized too (lutheran i believe). to say that the 'leader' of the famine or of the rwandan genocide was a member of a church doesn't really say anything. though it may seem useful in polemics, a religious partisan will be able to slide out by saying that the participation in mass killing 'proves' that a person was not a 'real' christian, or otoh that the OT justifies killing for godly reasons (like invading iraq).

Actually the first quote is from a public speech he made, not Mein Kampf. Fair enough about the second quote - if you can point to where Engel made that retraction I'll get rid of it - but the fact remains he actively used Catholicism as a means to motivate fascism, much as Franco did with the Falange.

I'd also like to see some realistic (ie. non-partisan) sources backing the suggestion he was a satanist or a pagan, this guy for example does some work debunking the idea.

It's highly disingenuous to say Hitler was anti-Catholic, he happily engaged with the Pope and indeed was tacitly supported by Vatican on several occasions, there was certainly no specific pogrom against the church and indeed, in the Balkans there was active collaboration by Catholic preachers and Nazis in gunning down the church's religious rivals.

Actually 125 million is the absolute top limit given by reputable historians, the "conservative" figure is more like 10 million by Stalin, 20 million by Zedong (more on that later). If we're going by top limits, the one round of genocide by Christian settlers in the Americas outstrips the worst estimates of Leninist/Stalinist/Maoist murder.

Crusades
Leaders: Various
1 million
Bearing in mind that the population of the world in the 11th century was 1/20th what it is today, and the weaponry consisted of bows, arrows and sharp bits of metal, this brutal war between Christian Europe and the Muslim Middle East was even worse than it sounds.

Witchcraft burnings
Leaders: various
Casualties: 40-100,000
Fairly obviously, a bit of a Christian one.

Iraq dictatorship
Leaders: Saddam Hussein, various US Presidents
Casualties: 500,000-1.2 million
Another secular leader, but Hussein professed to be an active Sunni Muslim, appearing in various propaganda posters dressed in full headdress and robe, praying to Mecca. On the other side, UN sanctions, led by religious US presidents, are thought ot have led to the deaths of over 200,000 chirldren.

Iraq occupation
Leaders: George Bush (United Methodist) Tony Blair (CoE, then Catholic)
Casualties: 1 million
Hey here's a plan, a bunch of Saudis have attacked America, lets invade Iraq and hold it for half a decade despite the fact it's no threat whatsoever! Oh, and God told them to do that.

Cambodia's Killing Fields
Leader: Pol Pot
Casualties: 1.5 million
Another straight-up one led by an atheist.

China's Great Leap Forward
Leader: Mao Zedong
Casualties: 49-78 million
The largest of the major massacres carried out by Leninist-inspired revolutionaries. Again, Mao wasn't a big fan of God.

Incidentally, a note on this for any other defenders of the faith here, if you're going to say "communists/atheists did this" and refuse to allow communists to say "these people weren't real communists" you'll have to play by the same rules for people who cite religion in their own dirty dealings. You can't disown their religious fervour just because they've fulfilled it in ways you don't agree with.

franco, definitely, i'd add him to my own list with cromwell et al.

Goebbels notes in a diary entry in 1939: "The Führer is deeply religious, but deeply anti-Christian. He regards Christianity as a symptom of decay. Rightly so. It is a branch of the Jewish race."[22] Albert Speer reports in his memoirs of a similar statement made by Hitler: "You see, it's been our misfortune to have the wrong religion. Why didn't we have the religion of the Japanese, who regard sacrifice for the Fatherland as the highest good? The Mohammedan religion too would have been much more compatible to us than Christianity. Why did it have to be Christianity with its meekness and flabbiness?"[23]

In 1941, Hitler praised an anti-Christian tract from AD 362, neo-platonist and pagan Roman emperor Julian the Apostate's Against the Galileans, saying "I really hadn't known how clearly a man like Julian had judged Christians and Christianity, one must read this. "[24]

In 1941, according to the diary of Nazi General Gerhart Engel, Hitler stated "But i am now as before a Catholic and will always remain so."[25]

Author Konrad Heiden has quoted Hitler as stating, "We do not want any other god than Germany itself. It is essential to have fanatical faith and hope and love in and for Germany."[26]

conversely, you can't own their religious fervor because they seem to have fulfilled in ways that suit your own argument.

i'm still unclear on the concept. against whom are you marshalling this information? everyone you've listed above is a mass murderer some, but few, were motivated by religiosity all used religious tropes if it suited their purposes. the last of these is a solid blow, at least against xianity, it seems to me: if xianity were really a religion of peace, i'd think there'd be some built-in immunity to its use in any way as an excuse for killing. some xians have gone totally non-violent and have chosen death to resistance.

Well as I note above, evangelicals tend to argue that being religious makes you a better person alongside the argument that Stalin/Hitler/Mao were anti-religious communists. My point with this is that it's actually quite easy to make the case using the same methodology of "this bastard said he believed in this therefore atheism=brutal massacre" to suggest a much larger variety of mass murder has been carried out directly under the Christian banner over a much longer period.

In the end however what I'm doing is taking the argument to its logical conclusion to show how much of a farce it is. The point is the same one I start with, that it's not the professed beliefs of a given dictator which make the difference. Sindikubwabo didn't help organise the massacre of the Tutsis because of his religion, he used religion to justify outrageously cruel practices designed to destroy his and his allies' perceived rivals. Stalin did the same thing with "communism" and "atheism."

What drives these things is the elites' desire to retain power, not the colour of their armband.

lol, who would believe or care about engel after that? interesting that the guy is a fraud and you wont believe anything but a retraction from him. the nazi hierarchy hated christianity.

if you follow hitler's statements regarding the divine, they go from christian propaganda when he begins, to very generic comments about God. this marked the churches opposition to his policies. he began by working with the church and later infiltrating them, finally he began his own national christian church, which banned al christian symbols and the bible in place of nazi and thule images and literature, it's called bait and switch.
when Germans failed to attend he actively persecuted christians. he also asked people to pray to him, that being hitler.
he plotted to kidnap the Pope. the Pope didnt work with him. ive seen people cite diplomatic protocol letters as proof that Hitler worked with the Pope. that's silly. the Pope kept lines of communication going to avoid a bloodbath.Hitler signed an agreement with the Pope for religious liberty of catholics, then reneged.

Hitler arrested and executed the head of the Lutheran church. He killed thousands of Catholic priests who opposed him. the church was working to free catholics and jews from his clutches. not all clergy stood up to him, since they didnt want to be martyrs.again, when you produce clergy from a nominally christian nation, you will produce lukewarm clergy as well.
Germany never fully returned to faith, and is now the most atheistic nation in the world.

i didnt say hitler was a satanist or a pagan, he was surrounded in the thule society and later the DAP by them: atheists, satanists and neo pagans, morphed and evolved into the nazi party.
the history channel has a documentary on it.
most western nations turned to authoritarian rule or socialism in the great depression.
hitler used germany's terrible circumstances to create a scapegoat, the jews and the foreign nations. remember it was a nominally christian nation only, so many people went along with it.the germans had a history of anti christian philosophy, even among christians. nietzsche's biography was substituted for the Bible in German soldiers backpacks.
i'd remind you there was no Holocaust before Hitler and his godless ideology.

125 million dead is the figure that the US Congress gave as to all communist genocide.in the 20th century up until then, though that might have been before Pol Pot.

logic would tell us that when the objective moral standards of religion are replaced by godless ideologies ro no ideology at all, it's a slippery slope to hell.

for the atheist, a subjective moral code serves in place of the golden rule.
for an atheist like Jeffery dahmer, it means eating house guests is ok.(he blamed atheism for his crimes).

for an atheist like jim jones (yes, he was an atheist-marxist), campers drink laced fruit drinks.
for Hitler and Stalin and the other leaders of 20th century 'isms' it meant applying neo darwinist principles to humans.
unlike what's stated in the Declaration of Independence, the freedom or jurisdictional charter of the USA, the atheist doesnt believe God bestows inalienable rights to all his children.
the state gives, and can take away since mankind is just another animal in their view.


Was Adolf Hitler religious?

Online contention between religious believers and unbelievers often centers on wars and violence. Anti-religious skeptics point to Islamist terrorism, the Crusades and the hundreds of victims of the Inquisition (which lasted from the 12th century to the early 19th). In response, believers point to the scores of millions killed by militantly atheistic regimes in such places as Russia, Albania, China and Cuba — murders that, like those committed earlier in the French Revolution, were often explicitly motivated by hostility to religion.

Commonly mentioned in such debates is “Godwin’s Law.” Formulated in 1990 by the American attorney and writer Mike Godwin, this “law” isn’t, as many mistakenly believe it to be, a rule somehow prohibiting comparisons to Adolf Hitler and the Nazis. Rather, it’s a prediction. Said Godwin, “As an online discussion grows longer, the probability of a comparison involving Hitler approaches 1” — that is, if an online disagreement (whatever its topic) lasts long enough, one party to the disagreement will eventually compare the other party to Hitler or the Nazis.

“Hitler’s Religion: The Twisted Beliefs that Drove the Third Reich” (Regnery History, 2016) is by Richard Weikart. Regnery Publishing

Godwin’s Law draws its force from the fact that, quite understandably for most people, Hitler and the Nazis represent the worst kind of human evil. Thus, successfully linking one’s opponent in a dispute to Nazism can (supposedly) yield a decisive victory.

Not surprisingly, therefore, Hitler and the Nazis frequently appear in arguments over religious and irreligious violence. This isn’t merely a historical debate it’s a lively issue in ongoing disputes.

Many theists claim that, like Stalin and Mao, Hitler was an atheist. Thus, they insist, his genocidal murders must be added to atheism’s overall death toll. Not so, counter the atheists. Not only was Hitler raised an Austrian Catholic, but he often declared his belief in God and even called himself a Christian. His persecution of the Jews, they say, was simply an extreme continuation of Christian anti-Semitism, of hating “the Jews” for killing Jesus.

The theists reply that Hitler’s occasional “Christian” rhetoric was just a savvy politician’s attempt to win over a largely religious populace. Privately, Hitler denied the existence of a personal God, rejected the concept of an individual afterlife, mocked Christian morality and sought to damage and, in the long term, to destroy the churches.

In fact, Hitler was a supremely cunning demagogue who routinely lied, and his record is mixed. However, Richard Weikart has recently published what is almost certainly the most sustained and exhaustive study of “Hitler’s Religion,” coming to a clear conclusion that seems to account for all the historical data.

Hitler, Weikart argues in “Hitler’s Religion: The Twisted Beliefs that Drove the Third Reich” (Regnery History, 2016), was neither an atheist nor a Christian. His hatred of the Jews bears little or no resemblance to historical Christian anti-Semitism. Rather, it was based on certain strains of contemporary “science.” Nor, for that matter, despite some claims, was he a Germanic pagan or an occultist. Some prominent Nazis cultivated astrology and occultism, while some even sought to revive the pre-Christian Germanic religion of the high god Odin or Wotan. But Hitler himself disdained such things as unscientific.

Instead, Hitler was deeply devoted to the outdoors and to Nature (with a capital “N”), to which he referred using language that theists typically reserve for deity. The term that seems best to describe his view, contends Weikart, is “pantheism,” a doctrine that identifies God with the universe. “For Hitler,” Weikart concludes, “God was Nature.”

He was also devoted to science, as he understood it. Specifically, he was a follower of “social Darwinism.” From the Darwinian principle of “natural selection,” he deduced that the supreme law of Nature (and, thus, in Hitler’s view, of “the Lord”) is the survival of the fittest. All of life is a struggle in which superior animals — including the best of them, humans (and specifically “Aryan” or Germanic humans) — have the right and even the moral duty to eliminate or enslave “inferior” animals (including “lesser races” of humans).

From this understanding flowed the Nazi extermination camps (which engaged not only in the wholesale murder of such ethnic groups as Jews, Slavs and Romas, also know as Gypsies, but the destruction of children with disabilities), the forced sterilization of “defective” people, incentive programs to encourage high German birthrates, lack of interest in hospital care for the chronically ill and the Nazi glorification of war as something good for its own sake.

In Hitler’s mind, his actions were dictated by science and ruthless logic.

Daniel Peterson founded BYU's Middle Eastern Texts Initiative, chairs The Interpreter Foundation and blogs on Patheos. William Hamblin is the author of several books on premodern history. They speak only for themselves.


Were Stalin, Hitler and Pol Pot atheists?

In debunking atheism and using the tu quoque or “you too!” argument to point fingers in the opposite direction whenever religious atrocities are raised, defenders of theism often bring up the notion that some of the most destructive and genocidal ideologies in history, Communism, Nazism and “Pol Potery,” were “atheistic,” because their leaders were “atheists.”

In my book The Gospel According to Acharya S, I delve briefly into these subjects, raising a few facts and conclusions that may not be widely known – but should be, because of these anti-atheist arguments. Here is a pertinent excerpt from The Gospel, also included in an Examiner article, “Is atheism the answer, Part 3?”, which is the source for the last two paragraphs of commentary here. (All facts in the following excerpt are carefully cited in The Gospel from reliable sources.)

Were Stalin, Hitler and Pol Pot atheists?

Theists hold up Communism and Nazism, along with the regime of the Cambodian tyrant Pol Pot, as evidence of murderous “atheist” tyrannies that have caused the deaths of tens of millions. While it may be true that Communism portrayed itself as “godless,” it did not wage war in the name of atheism, nor were its founders and leaders raised as atheists. They were, in fact, preponderantly Jewish and Christian. Kommunistisches Manifest writer Karl Marx was born a Jew, the grandson of two rabbis, and was converted to Christianity at age 6. Leon Trotsky, whose real name was Lev Bronstein, was born and raised a Jew but later declared himself “an internationalist.”

Josef Stalin’s “very religious” mother named him after St. Joseph, and wanted him to become a priest. Stalin himself supposedly claimed that his father had been a priest, and he was purportedly “damaged by violence” while being “raised in a poor priest-ridden household.” As a youth, Stalin spent five years in a Greek Orthodox seminary, after which he purportedly renounced his religion. In his later years, Stalin apparently embraced Christianity once more. As Stalin biographer Edvard Radinsky remarks, “During his mysterious retreat [of June 1941] the ex-seminarist had decided to involve the aid of the God he had rejected.” Radinsky likewise chronicles a number of religious comrades in Stalin’s immediate circle. It is evident that, whether for good or bad, religion played a significant role in Stalin’s life.

Adolf Hitler was raised a Catholic, and in a speech in 1922 he remarked, “My feeling as a Christian points me to my Lord and Saviour as a fighter…” In his autobiography mein Kampf (1.2), Hitler stated:

Hence today I believe that I am acting in accordance with the will of the Almighty Creator: by defending myself against the Jew, I am fighting for the work of the Lord.

Throughout his life, Hitler invoked God and “the Lord,” demonstrating his religiös, not atheistic, nature. Pol Pot was raised a Buddhist and Catholic. In this regard, Dr. Ian Harris, a Reader in Religious Studies at the University College of St. Martin, relates: “In one of his early writings Pol Pot wrote approvingly that the ‘democratic regime will bring back the Buddhist moralism because our great leader Buddha was the first to have taught [democracy].'” Although in comparison to the Abrahamic religions its history is far less violent, Buddhism has not been entirely devoid of atrocity in its spread and practice.

If we are to insist—as many people have done, including numerous theists and atheists alike—that religious human abuse is the cause of atheistic reaction against religion, we need look no further, it would seem, than to Josef Stalin’s religiously abusive childhood to discover from where much of his rage appeared to emanate. His atheistic reaction therefore would be caused by religion. Hitler, who was also fascinated by mysticism, could not be deemed an “atheist” by any scientific standard, and Pol Pot also was not raised an atheist in a vacuum devoid of religion but was obviously affected and motivated by it.

If atheism is frequently but a reaction against human abuse by religion, then in itself such disbelief may not be the cause of malfeasance.


The Religion of Hitler (1998)

Who is going to control the present - fundamentalism or freedom? History is being distorted by many preachers and politicians. They are heard on the airwaves condemning atheists and routinely claim Adolph Hitler was one. What a crock! Hitler was a Roman Catholic, baptized into that religio-political institution as an infant in Austria. He became a communicant and an altar boy in his youth, and was confirmed as a "soldier of Christ" in that church. The worst doctrines of that church never left him. He was steeped in its liturgy, which contained the words, "perfidious Jew." This hateful statement was not removed until 1961. Perfidy means treachery.

In his day, hatred of Jews was the norm. In great measure it was sponsored by the two major religions of Germany, Catholicism and Lutheranism. He greatly admired Martin Luther, who openly hated the Jews. Luther condemned the Catholic Church for its pretensions and corruption, but he supported the centuries of papal pogroms against the Jews. Luther said, "The Jews deserve to be hanged on gallows seven times higher than ordinary thieves," and "We ought to take revenge on the Jews and kill them." "Ungodly wretches" he calls the Jews in his widely read Table Talk .

Hitler seeking power, wrote in Mein Kampf . ". I am convinced that I am acting as the agent of our Creator. By fighting off the Jews. I am doing the Lord's work." Years later, when in power, he quoted those same words in a Reichstag speech in 1938.

Three years later he informed General Gerhart Engel: "I am now as before a Catholic and will always remain so." He never left the church, and the church never left him. Great literature was banned by his church, but his miserable Mien Kampf never appeared on the Index of Forbidden Books .

He was not excommunicated or even condemned by his church. Popes, in fact, contracted with Hitler and his fascist friends Franco and Mussolini, giving them veto power over whom the pope could appoint as a bishop in Germany, Spain and Italy. The three thugs agreed to surtax the Catholics of their countries and send the money to Rome in exchange for making sure the state could control the church.

Those who would make Hitler an atheist should turn their eyes to history books before they address their pews and microphones. Acclaimed Hitler biographer, John Toland, explains his heartlessness as follows: "Still a member in good standing of the Church of Rome despite detestation of its hierarchy, he carried within him its teaching that the Jew was the killer of god. The extermination, therefore, could be done without a twinge of conscience since he was merely acting as the avenging hand of god. "

Hitler's Germany amalgamated state with church. Soldiers of the vermacht wore belt buckles inscribed with the following: "Gott mit uns" (God is with us). His troops were often sprinkled with holy water by the priests. It was a real Christian country whose citizens were indoctrinated by both state and church to blindly follow all authority figures, political and ecclesiastical.

Hitler, like some of today's politicians and preachers, politicized "family values." He liked corporal punishment in home and in school. Jesus prayers became mandatory in all schools under his administration. While abortion was illegal in pre-Hitler Germany he took it to new depths of enforcement, requiring all doctors to report to the government the circumstances of all miscarriages. He openly despised homosexuality and criminalized it. If past is prologue, we know what to expect if liberty becomes license.

As a young child, I remember my late father, Martin J. Murphy, practicing a speech and loudly quoting the following: "Light up the mountain. Bring out the wild and fiery steed. Let it be known, that I, Gustavus, have insulted the King." Thinking for yourself and speaking your true thoughts - now that's a real family value.

"The Religion of Hitler" is copyright © 1998 by John Patrick Michael Murphy.
The electronic version is copyright © 1999 Internet Infidels with the written permission of John Patrick Michael Murphy.


The Real Murderers: Atheism or Christianity?

I got a call from a gentleman from San Francisco who was exorcised about Christian missionaries going into foreign lands. Then he started talking about not only the destruction of indigenous beliefs, but also the destruction of missionaries. That’s what he wanted to see happen. He also said that Christians and religious groups are responsible for the greatest massacres of history. It turns out he was quite supportive of Wicca and indigenous religions which worship the Mother Earth force, Gaia. This is essentially the basic foundation for witchcraft and I made a comment then that this was basically what he was talking about.

But a couple of the things that he said were a challenge to me. Not only did he assert that historically missionaries have destroyed cultures and indigenous religions at the point of a gun, but also Christianity and religion were responsible for most of the bloodshed in the world, or the great majority of it. I’ve heard this claim before. I wanted to respond with more detail because I’m sure you’ve heard these things as well.

I have a tactic that I employ in situations like this that is called “Just the Facts, Ma’am.” In other words, there are times when you’re faced with objections to Christianity or your point of view that really fail with an accurate assessment of the facts. There are people who make accusations and assertions that are empirically false. This is one of them.

The assertion is that religion has caused most of the killing and bloodshed in the world. The greatest atrocities committed against man were done in the name of God.

Before I get to the particular facts, there is more than just a factual problem here. There is a theoretical problem as well, and I tried to make the point that we must distinguish between what an individual or group of people do and what the code that they allegedly follow actually asserts. The fact is that there are people who do things consistently that are inconsistent with the code that they allegedly follow. But often times when that happens, especially where religion is concerned, the finger is pointed not at the individual who is choosing to do something barbaric, but at the code he claims to represent. The only time it’s legitimate to point to the code as the source of barbarism is if the code is, in fact, the source of barbarism. People object to a religion that used barbaric means to spread the faith. But one can only use that as an objection against the religion if it’s the religion itself that asserts that one must do it this way, as opposed to people who try to promote the spread of the religion in a forceful fashion in contradiction to what the religion actually teaches.

It’s my understanding that much of Islam has been spread by the edge of the sword. That isn’t because Muslim advocates were particularly violent. It’s because their religion actually advocates this kind of thing. The difference between that and Christianity is that when Christianity was spread by the edge of the sword it was done so in contradistinction to the actually teachings of Christianity. This is when individual people who claim to be Christians actually did things that were inconsistent with their faith.

I’ve had some people that have told me when I’ve brought this up, “That’s not a fair defense. You can’t simply say that those people who committed the Crusades or the Inquisition or the witch burnings weren’t real Christians. That’s illegitimate.” My response is, why? We know what a real Christian is. A real Christian is someone who believes particular things and lives a particular kind of lifestyle. John makes it clear that those who consistently live unrighteously are ipso facto by definition not part of the faith. So why is it illegitimate for me to look at people who claim to be Christians, yet live unrighteous lives, and promote genocide to say that these people aren’t living consistently with the text, therefore you can’t really call them Christians. I think that’s legitimate.

For example, no one would fault the Hippocratic Oath, which is a very rigid standard of conduct for physicians, just because there are doctors who don’t keep it. We wouldn’t say there’s something wrong with the oath, the code that they allegedly follow. We’d say there was something wrong with the individuals who don’t live up to the ideals of that code. That is the case frequently where people waving the Bible in one hand are also waving a bloody sword in the other. The two are inconsistent. So it’s not fair or reasonable to fault the Bible when the person who’s waving the sword is doing things that are contradictory to what the Bible teaches ought to be done.

So that’s the first important thing to remember when you face an objection like this. Distinguish between what a person does and what the code they claim to follow actually asserts. Christianity is one thing, and if we’re going to fault Christianity we must fault its teachings and not fault it because there are people who say they are Christians but then live a life that is totally morally divergent from what Christianity actually teaches.

As I said earlier, this kind of objection falls when you employ a tactic I call “Just the Facts, Ma’am,” and I’d like to give you some of those facts. My assertion as I responded to the gentleman who called last week was simply this, it is true that there are Christians who do evil things. Even take people’s lives. This is an indication that these people aren’t truly Christians, but it may be true also that people with the right heart, but the wrong head do things that are inappropriate, like I think might have been the case in the Salem Witch Trials.

My basic case is that religion doesn’t promote this kind of thing it’s the exception to the rule. The rule actually is that when we remove God from the equation, when we act and live as if we have no one to answer to but ourselves, and if there is not God, then the rule of law is social Darwinism—the strong rule the weak. We’ll find that, quite to the contrary, it is not Christianity and the belief in the God of the Bible that results in carnage and genocide. But it’s when people reject the God of the Bible that we are most vulnerable to those kinds of things that we see in history that are the radical and gross destruction of human lives.

Let’s take the Salem Witchcraft Trials. Apparently, between June and September of 1692 five men and fourteen women were eventually convicted and hanged because English law called for the death penalty for witchcraft (which, incidentally, was the same as the Old Testament). During this time there were over 150 others that were imprisoned. Things finally ended in September 1692 when Governor William Phipps dissolved the court because his wife had been accused. He said enough of this insanity. It was the colony’s leading minister, by the way, who finally ended the witch hunt in 1693 and those that remained in prison were released. The judge that was presiding over the trials publicly confessed his guilt in 1697. By the way, it’s interesting to note that this particular judge was very concerned about the plight of the American Indian and was opposed to slavery. These are views that don’t sit well with the common caricature of the radical Puritans in the witch hunt. In 1711 the colonies legislatures made reparation to the heirs of the victims. They annulled the convictions.

I guess the point is that there was a witch hunt. It was based on theological reasons, but it wasn’t to the extent that is usually claimed. I think last week the caller said it was millions and millions that were burned at the stake as witches. It certainly wasn’t the case in this country. It seemed that the witch hunt was a result of theological misapplication and the people who were involved were penitent. The whole witch hunt lasted only a year. Sixteen people were hanged in New England for witchcraft prior to 1692. In the 1692 witch hunt nineteen were executed. So you’ve got thirty-five people. One hundred fifty imprisoned. This is not at all to diminish or minimize the impact of the American witch hunts which resulted in thirty-five deaths. But thirty-five is not millions. It is not hundreds of thousands. It’s not even hundreds. It’s thirty-five. This was not genocide.

Now in Europe it was a little different. Joan of Arc was burned at the stake for practicing witchcraft in 1431. Over a period of 300 years, from 1484 to 1782, the Christian church put to death 300,000 women accused of witchcraft, about 1000 per year. Again, I don’t want to minimize the impact of 1000 lives lost a year, but here we’re talking about a much, much smaller number over a long period of time than what has been claimed in the past.

In America we’re talking thirty-five people. In Europe over 300 years, we’re talking about 300,000. Not millions. The sources here are World Book Encyclopedia und Enzyklopädie Americana. You can also read in Nachrichtenwoche, August 31, 1992. I was accused of being a liar last week. I’m trying to give you the facts from reputable sources that show that the accusations from last week aren’t accurate.

There were two Inquisitions. One of them began right around the end of the first millennium in 1017. It began as an attempt to root out heretics and occurred chiefly in France, Germany, Italy and Spain. The Spanish Inquisition followed in the fourteenth century and was much bloodier. It began as a feudal aristocracy which forced religious values on society. Jews were caught in the middle of this and many of them were killed. About 2000 executions took place. The Inquisition that took place at the turn of the millennium, less than that. So we’re talking about thousands of people, not millions.

There were actually seven different Crusades and tens of thousands died in them. Most of them were a misdirected attempt to free the Holy Land. Some weren’t quite like that. There were some positive aspects to them, but they were basically an atrocity over a couple hundred years. The worst was the Children’s Crusade. All of the children who went to fight died along the way. Some were shipwrecked and the rest were taken into slavery in Egypt.

A blight on Christianity? Certainty. Something wrong? Dismally wrong. A tragedy? Natürlich. Millions and millions of people killed? No. The numbers are tragic, but pale in comparison to the statistics of what non-religion criminals have committed.

My point is not that Christians or religions people aren’t to vulnerable to terrible crimes. Certainly they are. But it is not religion that produces these things it is the denial of Biblical religion that generally leads to this kind of things. The statistics that are the result of irreligious genocide stagger the imagination.

My source is The Guinness Book of World Records. Look up the category “Judicial” and under the subject of “Crimes: Mass Killings,” the greatest massacre ever imputed by the government of one sovereign against the government of another is 26.3 million Chinese during the regime of Mao Tse Tung between the years of 1949 and May 1965. The Walker Report published by the U.S. Senate Committee of the Judiciary in July 1971 placed the parameters of the total death toll in China since 1949 between 32 and 61.7 million people. An estimate of 63.7 million was published by Figaro magazine on November 5, 1978.

In the U.S.S.R. the Nobel Prize winner, Alexander Solzhenitsyn estimates the loss of life from state repression and terrorism from October 1917 to December 1959 under Lenin and Stalin and Khrushchev at 66.7 million.

Finally, in Cambodia (and this was close to me because I lived in Thailand in 1982 working with the broken pieces of the Cambodian holocaust from 1975 to 1979) “as a percentage of a nation’s total population, the worst genocide appears to be that in Cambodia, formerly Kampuchea. According to the Khmer Rouge foreign minister, more than one third of the eight million Khmer were killed between April 17, 1975 and January 1979. One third of the entire country was put to death under the rule of Pol Pott, the founder of the Communist Part of Kampuchea. During that time towns, money and property were abolished. Economic execution by bayonet and club introduced for such offenses as falling asleep during the day, asking to too many questions, playing non-communist music, being old and feeble, being the offspring of an undesirable, or being too well educated. In fact, deaths in the Tuol Sleng interrogation center in Pnom Penh, which is the capitol of Kampuchea, reached 582 in a day.”

Then in Chinese history of the thirteenth to seventeenth centuries there were three periods of wholesale massacre. The numbers of victims attributed to these events are assertions rather than reliable estimates. The figures put on the Mongolian invasion of northern China form 1210 to 1219 and from 1311 to 1340 are both on the order of 35 million people. While the number of victims of bandit leader Chang Hsien-chung, known as the Yellow Tiger, from 1643 to 1647 in the Sichuan province has been put at over one million people.

China under Mao Tse Tung, 26.3 million Chinese. According the Walker Report, 63.7 million over the whole period of time of the Communist revolution in China. Solzhenitsyn says the Soviet Union put to death 66.7 million people. Kampuchea destroyed one third of their entire population of eight million Cambodians. The Chinese in medieval history, somewhere in the vicinity of 35 million and 40 million people. Ladies and gentlemen, make note that these deaths were the result of organizations or points of view or ideologies that had left God out of the equation. None of these involve religion. And all but the very last actually assert atheism.

It seems to me that my colleague Dennis Prager’s illustration cannot be improved upon to show the self-evident capability of Biblical religion to restrain evil. He asks this in this illustration. If you were walking down a dark street at night in the center of Los Angeles and you saw ten young men walking towards you, would you feel more comfortable if you knew that they had just come from a Bible class? Of course, the answer is certainly you would. That demonstrates that religion, and Biblical religion in particular, is a mitigator of evil in the world.

It is true that it’s possible that religion can produce evil, and generally when we look closer at the detail it produces evil because the individual people are actually living in a rejection of the tenants of Christianity and a rejection of the God that they are supposed to be following. So it can produce it, but the historical fact is that outright rejection of God and institutionalizing of atheism actually does produce evil on incredible levels. We’re talking about tens of millions of people a result of the rejection of God.


Hitler hated Judaism. But he loathed Christianity, too.

At first, Adolf Hitler seemed to accept Christianity.

“In his childhood, Hitler was enthralled by the pomp and ritual of the Catholic Church,” wrote Fritz Redlich in his 1999 biography of the Führer. “Allegedly, for a while he even considered becoming a priest.”

But Hitler, born 130 years ago on April 20, 1889, began rejecting religion as a teenager. He was pulled in different directions by his parents.

His mother, Klara, reportedly the only person Hitler ever loved, was a devout Catholic. His father, Alois, with whom Hitler often fought, thought religion was essentially a scam — a “crutch for human weakness,” as another historian put it.

Hitler folgte dem religiösen Weg seines Vaters direkt in die Schande. Er hasste das Judentum und ermordete fröhlich 6 Millionen Juden. Aber er verabscheute auch das Christentum.

„In Hitlers Augen war das Christentum eine Religion, die nur für Sklaven geeignet war“, schrieb Alan Bullock „Hitler, A Study in Tyranny“, eine wegweisende Biografie. „Ihre Lehre, erklärte er, sei eine Rebellion gegen das Naturgesetz der Auslese durch den Kampf des Stärkeren.“

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